Ein bisschen „Geschichtsunterricht“ Spiegazione

Vorab ein wichtiger Hinweis zur Namensnennung und aktuellem Internetauftritt. Bisher war die Lancia-Fulvia-Flavia-IG (Interessengemeinschaft) im Internet unter www.fulvia-flavia-ig.com (und  de.) zu finden. Nach Umstrukturierung Ende 2011 ist diese Seite mit anderen Inhalten gefüllt worden und vertritt unsere Interessen nicht mehr. Nur wir sind weiterhin offizieller Vertreter der Gemeinschaft und präsentieren uns ausschließlich unter der neuen Homepage www.wir-leben-lancia.de. Alle bisherigen Mitglieder gehören uns weiterhin an. Seit über 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte.

Storia-Zeitleiste

MCMLXXXV (im Dezember 1985)

wurde die IG von 13 Mitgliedern in Bayern. Initiator war Karl-Werner Schäfer, der gleichzeitig auch als erster Präsident fungierte. Heute ist er mit seinem Fiat 850 Coupe Ehrenmitglied, und ein weiteres Gründungsmitglied ist Georg Netz, der uns bis heute die Treue hält. Thema des 1. Rundschreibens waren Informationen zu den Autos und die schwierige Ersatzteilversorgung. Beim ersten Jahrestreffen in Bad Dürkheim/Pfalz kamen die Teilnehmer aus Österreich, Frankreich, Luxemburg und Deutschland. Es wurde u. a. beschlossen, die bisherige Beschränkung auf den Typ Fulvia um die Flavia zu erweitern. Es erfolgte die Umbenennung in Fulvia-Flavia-IG.

1987

war eine stattliche Anzahl von 25 Fahrzeugen beim 2. Treffen in Remagen/Rhein zu bewundern. Der Besuch des Nürburgring und eine lustige Rheinfahrt standen auf dem Programm. Bereits in diesem Jahr gab es eine Umstellung von den monatlichen Rundschreiben auf ein Clubmagazin. Im Folgejahr trafen sich bereits 50 Lanciabesitzer in Kirkel-Neuhäusel. Erstmal wurde Kontakt mit der Lancia Beta & Gamma-IG aufgenommen und etliche Besitzer von Betas und Gammas bis hin zum Stratos konnten begrüßt werden. Anlässlich des 4. Treffens in Augsburg wurde das 100. Mitglied aufgenommen.

1988

ging es auf Einladung österreichischer Freunde nach Burg Lichtenstein/A. Ein weiteres Ereignis im lfd. Jahr war das Tagestreffen am Museum Rosso-Bianco in Aschaffenburg. Der absolute Höhepunkt war jedoch die Fahrt nach England zum Besuch von Goodwood „25 Jahre Lancia Motor Club“. Über 500 alte Lancias sieht man nicht alle Tage. Karl-Werner hatte die tolle Idee für die Inselfahrt.

1989

gab es zwei Treffen. Einmal in Bad Neuenahr /Rhein bei herrlichem Sommerwetter und zum anderen eine weitere Reise in den hohen Norden nach Bremen zusammen mit der Beta & Gamma IG. Dank Herbert Schwenke und Jörg Österheld haben wir viele interessante Eindrücke von Norddeutschland gewonnen.

1990

lag zum 5-jährigen Bestehen lag die Mitgliederzahl bereits bei ca. 150 und man traf sich in Heidesheim / Rhein. Vom 24.-27.05. wurde auch das 25-jährige Jubiläum des Fulvia Coupes gefeiert. 21 Fahrzeuge waren anwesend, die Orga erfolgte durch Georg Netz. Im Herbst dann in Pfronten /Allgäu – mal wieder durch Karl-Werner geplant. Das war für alle Teilnehmer kurvenreiches Erlebnis.

1991

erreichten wir den höchsten Mitgliederbestand mit über 180 Lancisti. Das Jahrestreffen führte die 20 Teilnehmer nach Völs am Schlern/Südtirol. Eine zünftige Pässefahrt war mit im Programm.

1992

ging es nach Moers am Niederrhein dank Hans-Georg Weigt mit einem Besuch des Duisburger Hafens los und das Treffen endete dann im römisch geprägten Xanten.

1993

war eine Schlemmertour im Elsass/Frankreich und der Besuch des „Musee National D´Automobil“ in Mulhouse (Schlumpf-Museum) angesagt.

1994

fand ein Treffen in Kulmbach statt. Das Fichtelgebirge wurde angesteuert, ein Dampflokmuseum besucht und das leckere Kulmbacher Bier gekostet.

1995

ging es nach Rüdesheim/Rhein und Asbach mit einer herrlichen Ausfahrt, Museumsbesuch und kulinarischen Köstlichkeiten. Stefan Hammelbacher war der Organisator. Das Herbsttreffen war in Seeg/Allgäu, mit verschiedenen Höhepunkten. Es ging u. a. zum Automobilmuseum B. Busch und auch zum Königsschloss Linderhof.

1996

verschlug es uns in den herbstlichen Spessart mit einer Klosterbesichtigung und einem Museumsbesuch. Erneut hatte Stefan Hammelbacher das „Kommando“.

1997

fand erstmalig kein Jahrestreffen statt.

1998

fand nach 9 Jahren wieder ein Treffen im Norden statt. Ziel war Nordstemmen bei Hildesheim, der Heimat von Lutz Bollenbach, der alles arrangiert hatte. Die Marienburg, das Welfenschloss von Prinz Ernst-August (!) wurde besichtigt. Es folgte eine tolle Harzrundfahrt, eine Einfahrt ins Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar am Harz und der Besuch des Kleinwagenmuseums in Störy.

1999

waren frühgeschichtliche Ereignisse mit einem vor 15 Millionen Jahren erfolgten Meteoriteneinschlag das Ziel in Steinheim an der Brenz zum Treffen. Ein Besuch des Automuseums Gundelfingen durfte nicht fehlen. Jörg Weireter hatte alles perfekt vorbereitet.

2000

übergab Karl-Werner den Führungsstab der IG an Klaus-Peter Klehm. Als Einstand organisierte er das Jahrestreffen und wir sahen uns auf der Amöneburg bei Marburg wieder. 40 Teilnehmer mit 25 reinrassigen Lancias freuten sich über eine ereignisreiche Veranstaltung mit einer Fahrzeugaufstellung auf dem historischen Marktplatz von Alsfeld. Ausfahrten und Hotelauswahl waren dem hohen Niveau angepasst. Vielen Dank an Klaus-Peter Klehm für seine Organisation.

2001

stand der Chiemgau an. Besucht wurde ein privates Automuseum; eine Ausfahrt war organisiert mit einem Besuch von Burg Stein, Brauereibesichtigung und am nächsten Tag ein kleiner Schiffstransfer über den Chiemsee auf die Herren-und Fraueninsel von König Ludwig II. Frank und Inge Kühnhäuser zeigten uns ihre Heimat.

2002

Fand das 22. Treffen in Speyer statt. Einstieg war eine Stadtführung mit anschließendem zünftigen Beisammensein im Alten Brauhaus. Am nächsten Tag eine Ausfahrt über die Weinstraße ins Elsass mit landestypischer Küche im Hotel Pfaffenschlick. Absolute Krönung war jedoch - mit einer Sondererlaubnis - einige Runden auf dem Hockenheimring zu drehen, bei besten Wetterbedingungen. Das war einmalig, Thorsten Dörr. In Leipzig auf der AMI waren wir im August präsent und ebenfalls konnten wir unsere Lancias auf dem Bad Königer Klassikerfestival zur Schau stellen. Mit nicht weniger als 16 Fahrzeugen waren wir mit einem eigenen Stand anlässlich der „Golden Oldies“ in Wettenberg vertreten.

2003

ging es nach Haan/Rheinland. Dort verwöhnte uns die bergische Küche und dazu gab es hausgebrautes Bier. So gestärkt ging es am nächsten Tag ins Neandertaler Museum. Per Roadbook durchquerten wir den Ruhrpott bis zur Zeche Zollverein (Weltkulturerbe), wo eine interessante Führung stattfand. Am nächsten Tag noch eine „leichte“ Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn und ein zünftiges Abschiedsessen im „Kuhstall“. Fremdenführer waren Willi und Irene Baldus. Im Februar war die IG erstmal mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten.

2004

war Frankreich das Ziel. Unter Leitung von Serge Bolidum trafen sich die Lancisti in Mulhouse/Elsass. Abendessen bei warmen Sommerwetter in einer Strassengastronomie einschließlich Einbeziehung in einen fröhlichen und ausgelassenen Junggesellenabschied. Am nächsten Tag eine wunderschöne, sommerliche Ausfahrt in die umliegende Bergwelt mit Blick ins Rheintal und in den Schwarzwald. Lohnenswert der Besuch des Bugatti-Museum mit Exemplaren in Millionwerten. Prädikat: „Empfehlenswert“. Vom 1.-4. Mai gab es erstmalig einen eigenen Stand auf der Techno Classica in Essen, der Oldiemesse Nr. 1. Eine Fulvia Sport Zagato, Rallye, Flavia Zagato und ein Pininfarina Coupe waren die Ausstellungsfahrzeuge. Wir wurden gut besucht und konnten einige Neumitglieder gewinnen.

2005

trafen wir uns bereits zum 25. mal. Treffpunkt war in Königslutter mit Tagesausfahrten nach Wolfsburg, Gifhorn und Wolfenbüttel. Italienisches Buffet, Floßfahrt, Besuch vom Windmühlenmuseum und Stadtschloss mit Abschlussessen im Biergarten waren die Programmhöhepunkte. Lutz zeigte mal wieder sein organisatorisches Talent.

2006

war wieder der Süden angesagt mit Standort in Tutzingen/Starnberger See. In der Mitgliederversammlung wurden die Zuständigkeiten innerhalb der IG neu verteilt. Lutz Bollenbach, Kay Borck, Jochen Philips und Markus Emmert schulterten die verschiedenen Aufgaben. Die Tagesausfahrten führten uns vom Starnberger See zum Kochelsee, über den Kesselberg (Bergrennstrecke), Walchensee über kleine Passstrassen bis in die Alpen und nach Östrerreich. Ein bayrischer Zitterspieler untermalte das abendliche Treffen und es rann so manches Mass Bier und Ramazotti durch die durstigen Kehlen.

2007

trafen sich 14 Teams gemeinsam mit dem Lancia-Stammtisch Rhein-Main in Bad Kreuznach. Passend zur Gegend gab es am 1. Abend im schönen Gartenlokal die erste Weinverkostung. Am nächsten Tag ging es für die Automobilista durch herrliche Weinberge bis zur „Landauschen Garage“, einem kleinen Privatmuseum von Mathias mit italienischem Ambiente (Autos, Möbel, Zeitschriften, Reklame...) und selbgebackener Lancia-Torte und Kaffee. In Bad Münster am Stein durften wir dann noch im Kurpark an einem lokalen Oldtimerevent teilnehmen.

2008

wurde das Treffen in der Residenzstadt Bückeburg in Schaumburg/Lippe von Lutz und Ulla, sowie Irene und Willi vorbereitet. Die fürstliche Hofreitschule mit Dressur- Vorführung in historischen Uniformen war ein Hochgenuß. Schwitzen durften wir bei der Besichtigung eines Schmelzofens in einer historischen Glashütte. Zur Abkühlung ging es in die Schillathöhle, der größten und beeindruckendsten Tropfsteinhöhle in Norddeutschland. Landfauen bewirteten uns traditionell mit Kaffee und Kuchen. Unzählige Exponate wurden uns im Hubschraubermuseum Bückeburg bei einer fachkundigen Führung gezeigt und erklärt. Der Abschied des Treffens fand dann an der Porta Westfalica unter dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit Gruppenfoto statt.

2009

gab es bei besten Wetterbedingungen ein Wiedersehen in Kempten/Allgäu. Markus hatte die Einladung ausgesprochen. Nach dem Besuch eines Almbauernhofes nahmen wir an einem Kurzseminar in einer Käseschule teil und stellten unseren „eigenen Käse“ her. Tags darauf die große Alpenrundfahrt bis Österreich mit tollem Panorama und die Besichtigung einer von Wasserkraft betriebenen Hammerschmiede. Die aus einem Stück gefertigte Bratpfanne konnte käuflich erworben werden und eignet sich bestens für die Zubereitung von Bratkartoffeln mit Spiegelei und Speck. Auf 100 m² präsentierten wir uns im selben Jahr zum 1. Mal auf der RETRO CLASSICS in Stuttgart, gemeinsam mit der Beta&Gamma-IG. Vier Fahrzeuge wurden ausgestellt. Durch die intensive Unterstüzung unserer Mitglieder und Markus Rembold wurde es ein voller Erfolg und wir konnten einige neue Mitglieder gewinnen.

2010

war das 30. Treffen gleichzeitig das Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen unserer IG und fand in der Rhön statt. An der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze im Berghotel Eisenacher Haus in Reichenhausen / Thüringen fanden sich 40 Teilnehmer ein und hatten 4 Tage lang ein einmaliges Erlebnis. Anhand der guten Organiastion von Kay und eines hervorragenden Roadbook „spulten“ wir unser Programm perfekt ab. Nach der Begrüßung am ersten Abend ein leckeres Essen, Absacker mit Benzingespächen an der Hausbar und am nächsten Tag der Besuch historischer Stätten, wie „POINT ALPHA“ und „Haus auf der Grenze“, an der die Weltmächte Geschichte geschrieben haben. Ein Teil des „Todesstreifen“ war begehbar. Bei toller Stimmung und Ehrung von verdienten Mitgliedern gab es einen zünftigen Grillabend. Der folgende Tag führte uns zur Wasserkuppe mit Besuch des berühmten Segelflugmuseums. Mit einem Tortenanstich auf einer Waldlichtung feierten wir unser 25-jähriges Jubiläum. Die riesige Geburtstagstorte (1 m²) wurde von den IG-Migliedern der ersten Stunde, Heiko Wortmann und Georg Netz angeschnitten. Der Abend spiegelte die ausgezeichnete Stimmung wider und ließ den Wunsch nach Wiederholung aufkommen. Unsere holländischen Freunde fanden alles mal wieder „ganz doll“. Mitte Juni wurde das ADAC-Eifelrennen von uns besucht und wir konnten auf einer zugewiesenen Fläche hinter dem Fahrerlager unser Lanciazelt und den Wohwagen von Hanno Caspers aufschlagen. Bernd Schweiger vertrat unsere Farben mit seiner Fulvia auf dem Rennkurs „Grüne Hölle“.

2011

Zu Pfingsten fand dann unser IG-Jahrestreffen an 4 Tagen statt. Der Kraichgau/Odenwald war das Ziel. Markus Rembold hatte es ermöglicht, eine Werksbesichtigung bei PIRELLI durchzuführen. Bei laufender Produktion wurde uns die Herstellung eines Reifens anschaulich und fachmännisch erklärt; Kantinenbesuch, ein Schlüsselanhänger und eine Pirellitasse gab es noch obendrauf. Fahren war ebenso angesagt und es ging von Eppingen über Bad Wimpfen durch`s Jagsttal, Neckartal und...und...und... alles war sehr kurvenreich. Nicht zu vergessen der Besuch im Museum der Fa. Mustang. Fast jeder von uns hat schon mal eine Jeans aus diesem Hause getragen. Selbstverständlich gab es zu den Abendessen immer die bekannten und anregenden Benzingespräche mit ausreichender Versorgung von Bier und Martini. In diesem Jahr wurden wir als einziger Lancia-Partner in Deutschland Oldtimer-Korporativclub des ADAC. 2011 gab es „il grande viaggio a Roma“, aber nur fiktiv in einem Lancia 2000 Berlina auf unserem IG-Stand anlässlich der Präsentaion auf der RETRO CLASSIC in Stuttgart. Mehr als 66.000 Besucher flanierten über 105.000 m² Fläche und viele von ihnen sahen auch unseren gemeinsamen Auftritt zusammen mit dem LCD und der Beta-Gamma-IG. Zudem hatte Matthias Schwedt extra ein 13 (!) Meter langes Wandbanner für unseren Stand künstlerisch mit Lancia-Szenen entworfen.

2012

waren wir wieder vom 22.03. bis zum 25.03. auf der RETRO in Stuttgart mit einem Stand vertreten. Zuammen mit dem LCD und der Lancia-IG präsentierten wir uns auf 300 m² Ausstellungsfläche. Das IG-Jahrestreffen 2012 wurde diesesmal von Helmut Viehs organisiert. Villa Sophienhöhe in Kerpen war unser „Quartier“, direkt neben dem Fliegerhorst Nörvenich, dem wir Dank Uwe Heizmann einen Besuch abstatten durften. In einem Fachvortrag wurde uns der Eurofighter vorgestellt mit anschließender Besichtigung des Hangars. Danach war nicht fliegen, sondern fahren angesagt und der Ausflug ging in die Eifel mit dem Besuch der zweitgrößten Talsperre Deutschlands, der Rur-Talsperre. Der nächste Tag war gefüllt mit interessanten Punkten, u.a. dem Braunkohle-Tageabbau Hambach und Schloß Paffendorf. Ebenso war Programmpunkt das Rosengart-Museum mit Autos einer längst vergessenen Marke aus Frankreich (s. Wikipedia). Der Sonntag bescherte uns den (noch möglichen) Besuch des Museum GRAF TRIPS in Horrem. Die bestehende Stiftung ist mangels geldlicher Unterstützung arg gefährdet und die Räumlichkeiten sollten schnellstmöglich besichtigt werden. Natürlich gab es auf dem Parkplatz des Hotels mal wieder eine „lustige Lehrstunde des richtigen Schraubens“ durch Kay Delor; hier und da musste Hand angelegt werden an der betagten Technik unserer Fulvias und Flavias. Dank der abendlichen Menüs und der richtigen Menge geistiger Getränke war das auch ohne Werkstatthandbuch kein Problem. Das Treffen hat viel Spass gemacht und nicht nur unsere holländischen Freunde sind auch im nächsten Jahr wieder mit dabei.

2013

waren wir wieder auf der Techno Classica in Essen (10.-14.04.) mit einem Stand vertreten. Zusammen mit dem LCD präsentierten wir auf 75 m² drei Fulvias zum 50. Jubiläum der Baureihe. Eine Berlina war eingerahmt von einem Coupé und einem Sport Zagato. Ebenso gab es als Anziehungspunkt einen präparierten Fulvia- Motor auf einem Ständer (aus der Hobby-Werkstatt von Hanno Caspers) und eine Vitrine mit speziellen Ersatzeiten. Für die Rückwand hatten wir eine 15 Meter lange Plane mit italienischer Szene angbracht (Designer unser IG-Mitglied Matthias Schwedt). Ein „runder Tisch“ mit gemütlichen Sesseln vom LCD und eine entsprechende Ausleuchtung ergaben ein Gesamtbild mit italienischem Flair, das mit dem 13. Platz (von 102 teilnehmenden Clubständen) prämiert wurde. Vom 9. bis 12.05. fanden sich 37 Teams und weitere Tagesgäste zum IG-Treffen 2013 ein. Schloss Eringerfeld (Raum Paderborn/Westfalen) bildete den entsprechend würdigen Rahmen. Mit Sondergenehmigung durften die bella machina ihren Stellplatz auf dem innen gelegenen Schlossplatz einnehmen. Das alte Gemäuer war komplett an die Lancisti aus Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Frankreich vermietet.

2014

war die erste von der IG organisierte Veranstaltung unser Messestand auf der Techno Classica in Essen (26.-30.03.). Zu Pfingsten dann 3 Tage (7.- 9.06.) unser Jahrestreffen im Raum Bad Driburg. Das Hotel Kaiserbrunnen war für uns von Stephan Mikus reserviert worden. Am 1. Abend italienisches Buffet, damit wir am nächsten Tag gestärkt die Rennstrecke „Bilster Berg Drive Resort“ befahren konnten. Tolles Erlebnis! Anschließend der Besuch einer Schaukäserei, dann in Paderborn Besichtigung des Traktoren- und Modellautomuseum von Oskar Vogel. Sehenswert! Weiterfahrt nach Altenbeken mit dem 482 Meter langen und 35 hohen Eisenbahnviadukt. Beeindruckend! Dann eine Kaffeepause im Landgasthof „Friedenstal“ bei Karl-Heinz. Lustig!!! Abends bayrischer Abend im Freien bei Wies´n Bier und Gegrilltem. Gemütlich! Nächster Morgen vieeel Kaffee und vieeel Zeit zum Quatschen und Verabschieden. Traurig!

2015

…..hat mit unserem IG-Stand auf der Techno Classica in Essen begonnen, gemeinsam mit dem LCD. Vom 14. bis 20. April wieder in Halle 4. Thema waren die „Schmalwinkelmotoren“, d.h. kleiner Zylinderwinkel. 2 Lancias und 3 Motoren waren die Ausstellungsobjekte. Hanno Caspars hatte einen Fulvia-Motor entsprechend präpariert. Das IG-Treffen richtete, wie im Vorjahr, nochmals Stefan Mikus aus. Dieses Mal war das Sieger- u. Sauerland unser Ziel. Das Quartier bezogen wir im historischen Hotel „Alte Schule“ in Bad Berleburg, direkt neben dem Schloss. Vier Tage lang gab es ein tolles Programm mit dem Höhepunkt am Samstag zu einer gemeinsamen Sternfahrt der 3 Lanciaclubs aus Deutschland. Mehr als 90 Lancias verschiedenster Baureihen und Jahre (z.B. Augusta 1932) trafen sich zum Stelldichein. Weitere Programmpunkte u.a. waren der Rhein-Weserturm, Motorradmuseum Bald in Erndtbrück und natürlich die fahrtechnisch reizvollen „Verbindungsstrecken“ zu den Zielen. Die erstmals teilnehmenden Neumitglieder waren so begeistert, dass sie schon eine Zusage zum nächsten Treffen gegeben haben.

2016

Das Jahr 2016 haben wir mit einem IG-Messestand auf der Bremen Classic begonnen. Fünf Mitglieder haben die ständige Betreuung vom 05. - 07. Februar übernommen, um die vielen Interessenten über unsere Marke und den Ausstellungsmotor zu informiert. Zusätzlich gab es für Matthias Flavia Coupé noch einen 2. Preis als "Spirit of the Show". Das 2. Event in 2016 war unser Clubstand in Essen auf der Techno Classica vom 6. bis 10. April. Ausgestellt war ein bestens gepflegtes Flavia Coupé. Und dieses Mal hatten wir neben der neuen Bestuhlung und den Roll - up -Bannern auch unsre neue Theke aufgestellt. 10 aktive Mitglieder hatten tageweise den Besucherservice übernommen. Nach 20 Jahren der Beständigkeit haben wir unser IG-Logo dem Geist der Zeit angepasst und neu gestaltet. Die Mitglieder erhielten die neuen Aufkleber zur Verfügung gestellt. "Am Anfang war das Feuer" lautet das Motto einer Idee zum Umbau eines Fulvia-Coupes in ein Fulvia HPE Modell mit hinterer Gepäckraumklappe. 20 Mitglieder gehören dieser Gruppe an , die mit Rat, Tat und Geld zur Unterstützung und Verwirklichung des Projekts beitragen. Nach Kauf des Basisfahrzeugs durch Hanno hat er zusammen mit Jochen das Objekt nach Gehrte bei Hannover verfrachtet. Mathias Schwedt hat das Design entworfen und in seiner Werkstatt wird der Umbau vorgenommen. In etwa 3 Jahren hoffen wir auf Vollendung; der Fortschritt ist unter AKTUELL nachzulesen. Neues T-Shirt, Poloshirt oder Sweatjacke gefällig? Otto Schwandner sorgte für ein Angebot mit unserem IG-Logo. Das Ziel unseres Jahrestreffen war die "schwäbische Toskana", Großraum Heilbronn. 40 Teams trafen sich, um durch die herrliche Hügellandschaft am 1. Tag zum Hohenloher Freilandmuseum zu fahren (70 Häuser von 16. bis zum 20. Jahrhundert) mit Mittagessen im historischen Museumsgasthof "Zum Roten Ochsen" , anschließend dann zum Deutsches Automuseum Schloss Langenburg. Der nächste Tag war ausgefüllt mit dem Besuch des Auto& Technik Museum in Sinsheim . Im Laufe des Jahres gab es viele regionale Ausfahrten unserer Mitglieder in kleinen Gruppen, auch grenzüberschreitend. Zu Erwähnen noch die O-Fahrt in Greven / Münsterland , organisiert von Johannes Schweifer. Ohne den gut eingestellten Beifahrer war da nichts zu machen, Roadbook lesen und Aufgaben zu erledigen war angesagt. Zwei tolle Tage!!!

2017

Janz Berlin is eene Wolke“ heißt es ja so schön. Für uns Freunde des automobilen, italienischen Kulturgutes ist diese Wolke idealerweise kreiert aus verbranntem Motorenöl, nicht ganz so verbranntem Grillgut und italienischen Ramazotti - Aromen. Bereits beim IG-Treffen 2016 in der schwäbischen Toskana wurde das Treffen 2017 in Berlin angekündigt. Lutz, unser aller Präsident, sprach die Hoffnung aus, daß in 2017 die Beteiligung aus dem Süden doch bitte auch so zahlreich sein möge wie die Beteiligung aus dem Norden im Jahr 2016. Sensible Naturen konnten zwischen den Zeilen durchaus den leichten Vorwurf lesen, daß dies wohl in der Vergangenheit nicht immer so war. Meine bessere Hälfte Michaela und ich schauten uns an und waren uns sofort einig. Uns wirft der Herr Präsident so einen Fehdehandschuh nicht umsonst hin. Wir fahren nach Berlin, selbstverständlich auf eigener Achse. Den Samstagmorgen haben wir mit einem ausgiebigen Frühstück begonnen und uns danach auf den Weg nach Paaren-Glien zur Oldtimer-Show gemacht. Wir konnten uns an Hannos Rücklichter hängen und sind so sicher zum Ausstellungsgelände geleitet worden. Ist ja doch immer wieder ein Abenteuer wenn sich die Landbevölkerung in die Großstadt wagt. Je näher wir dem Ziel kamen, desto mehr altes Blech war auf der Straße zu sehen - Autos aus allen Epochen und Herkunftsländern. Von den Organisatoren Kay Delor und Lars Schnöckel hervorragend organisiert wurden wir in der Vorzugsschlange direkt aufs Gelände geleitet, wo für die IG ein eigenes Areal abgesteckt war. Hier erfolgte der Check-in charmant und professionell durch die bezaubernden Ella und Anna. Die beiden jungen Damen sorgten nicht nur fürs leibliche Wohl mit Kaffee und Keksen, sondern händigten auch jedem Teilnehmer einen Segeltuchstuhl in Lancia- Blau mit IG Treffen Aufdruck aus. Kay war sichtlich erleichtert als endlich die Ersten von uns eintrafen, es gab wohl schon Begehrlichkeiten bezüglich des Platzes von anderen Teilnehmern. Nachdem sich mehr und mehr Lancias eingefunden hatten wurde unser Stand auch zum Objekt der Begierde der zahlreich anwesenden Fotografen, wann hat man schon mal die Gelegenheit die geballte italienische Eleganz auf einem Fleck zu bewundern. Das Treffen selbst war sehr weitläufig mit wirklich interessanten Motorrädern und Autos. Das zwischendurch eher suboptimale Wetter schmälerte den Reiz in keiner Weise, manch Schätzchen wirkte bedeckt von Regentropfen noch begehrenswerter. Am Sonntagmorgen machten wir uns in kleinen Gruppen auf den Weg zum Olympiastadion. Das Roadbook führte mitten durch Berlin und die meisten von uns waren wohl überrascht, wie man mitten in der Großstadt so lange am Stück durchs Grüne fahren kann. Als wir eintrafen hatte sich der heftige Regen in einen nun beständigen Wolkenbruch gewandelt und wir konnten uns an die Besichtigung des Olympiastadions machen. Die sehr interessante Führung ermöglichte nicht nur Einblicke in Teile des Stadions, welche man als Besucher normalerweise nicht zu sehen bekommt, sondern vermittelte auch einiges an Hintergrundwissen über die historische Bedeutung dieses Monumentalbaus. Im Anschluß machten wir eine Stadtrundfahrt im roten Doppeldeckerbus mit Plane im oberen Stock, welche wegen des Wetters leider geschlossen blieb. Fürs leibliche Wohl war bestens gesorgt, die Organisatoren hatten für die Teilnehmer ein Lunchpaket zusammengestellt. Herausragend war nicht nur die ausgewogene Zusammenstellung der enthaltenen Nahrungsmittel, welche wir vermutlich Am Montagmorgen machte sich ein Großteil der Teilnehmer auf den Weg zum Alliiertenmuseum fürs Abschlußfoto unterm Rosinenbomber. Nach einer herzlichen Verabschiedung machten wir uns auf den Weg zurück in den wilden Süden, welchen wir ohne besondere Vorkommnisse erreichten. Es waren herrliche Tage in Berlin, ein lockeres, mehr als angenehmes Zusammensein mit Gleichgesinnten. Herz, was willst du mehr? An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Anna, Ella, Min, Kay und Lars, es kann gar nicht aus- reichend gewürdigt werden mit wieviel Engagement ihr Euch um jedes noch so kleine Detail gekümmert habt. Ihr seid ein tolles Team. Wir freuen uns schon jetzt wie Bolle aufs kommende Treffen 2018 im Schwarzwald. Content

2018

Auch in diesem Jahr begannen die Aktivitäten der IG wieder mit der Präsentation auf der Techno Classica in Essen. Vom 21. (Aufbau) bis zum 25. April waren wir mit einem Stand (zusammen mit dem LCD) vertreten. Attraktion war unser Ausstellungsfahrzeug, eine Fulvia BARCHETTA , rennmäßig aufgerüstet ohne Dach für Berg- und Rundstreckenrennen mit 1,6 HF Motor und 162 PS. Auch der bekannte, aufgeschnittene Rumpfmotor der Fulvia auf einem Motorenständer hatte noch Platz auf der Fläche und zog nicht nur Blicke auf sich, sondern sorgte für viele Nachfragen der Besucher. Das Sommerereignis war natürlich wieder das Jahrestreff, dieses mal im schönen Schwarzwald/Baden ,organisiert von Susanne und Hendrik Hund. 36 Lancias mit 64 Teilnehmern trafen sich am Freitag in Biberach im Badfischen Hof. Am Samstag folgte dann die Schwarzwald-Tour und am Sonntag die Elsass-Tour nach Frankreich. Eine reich ausgearbeitete Info-Mappe nebst Tagesablauf, Info über die Gegend und eine bebilderte Roadmap sorgten für interessante vier Tage (18. bis 21.Mai / über Pfingsten) für Geselligkeit und entspanntes Fahren. Im Oktober hatte Hanno den 2. Technotag organisiert. Über 20 Mitglieder waren zu diesem Workshop bei KFZ Franzen in Duisburg erschienen; das Thema hieß " Vergaser", speziell SOLEX mit Aufbau, Einstellen und Demontage. Referent war "Vergaser Manni", ehemals Mitarbeiter bei Pierburg. Die nächste Veranstaltung sollte man sich nicht entgehen lassen!

2019

Der Aufbau unseres Messestandes startete am Dienstag, 09.04. mit den vier bekannten und zuverlässigen IG- Mitgliedern. Die TC in Essen konnte also am Folgetag mit unserer Teilnahme beginnen; bis zum Sonntag, 14.04. waren wir vor Ort. Rudi Spitzer hatte eine 3-Tages-Tour (10. bis 12. Mai) unter dem Motto "Moor und Mühlen" organisiert. Standort war das Landgasthaus "De Bakker" in der beschaulichen Grafschaft Bentheim (an der holländischen Grenze) Unser diesjähriges Clubtreffen fand 07. bis 10.Juni im Weserbergland statt. Dirk Weiberg und Jost Schliep hatten ein Landhotel in Volpieihausen gechartert. 62 Tealms hatten sich gemeldet und alle,alle kahmen. Schon der erste Abend startete mit einer Überraschung, einer "beschwipsten" Bustour im offenen Doppeldecker....durch Feld und Flur. AAbends dann ein tolles Essen mit lustiger Begleiterklärung vom Chef und Koch des Hauses. Am nächsten Tag folgte die Fahrt nach Einbeck zum PS-Speicher mit 400 Exponaten aus der Motorradwelt auf sechs Etagen. Natürlich fehlten auch nicht einige Schätze der Automobilwelt aus der Nachkriegszeit. Nach Lust und Laune konnte noch die historische Altstadt besichtigt werden. Der nächste Tag war eingeplant für eine Fahrt nach Hannoversch Münden, bekannt als Zusammenfluss von Fulda und Werra, woraus nach der Vereinigung die Weser wird. Anschließend die Weiterfahrt in die Hugonottenstadt Bad Karlshafen, die historisch noch erhalten geblieben ist. Für Schwindelfrei gab es noch die Möglichkeit eines Gangs über den 80 Meter, über der Weser und den senkrecht abfallenden Hannoverschen Klippen, gelegenen Skywalk. Abends im Hotel wiederum ein exzellentes Buffet und von Lutz ein Resümee des IG-Treffens und Danksagung an die Organisatoren mit einem Präsent. Als Überraschung hatte sich der Vorstand eine besondere Ehrung ausgedacht. Erstmalig wurden zwei Mitglieder für geleistete Clubtätigkeiten ausgezeichnet. Georg Netz als ältestes Gründungsmitglied und Jochen Philips für 12 Jahre Kassentätigkeit und Mitgliederverwaltung erhielten den Status als EHRENMITGLIED. Neben den Dankesworten gab es eine gerahmte Urkunde und eine Flasche Vino Rosso. Als besondere Freude für die Beiden und Neuigkeit in der IG erhielten sie die "Befreiung" vom Jahresbeitrag!!! Molto Gracie!!!